Mutterboden | ÖGG
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30 Jun ÖGG

Der Boden ist die Lebensgrundlage aller Pflanzen und damit aller Lebewesen und trotzdem messen wir ihm oft zu wenig Bedeutung bei.

Es werden sowohl die Kornstruktur, die Zusammensetzung, die Aufbereitung als auch die Herkunft des/r verwendeten Bodens/Erde viel zu wenig beachtet und beim „Einkauf“ des/r Bodens/Erde spielt meist der Preis eine größere Rolle als die Qualität.

Qualitätskriterien wie Wasserdurchlässigkeit, Wasserhaltevermögen, Struktur und Zusammensetzung (Lehm, Grunderde, Kompost, Sand, …) des Bodens werden meist nicht zu Beurteilung des/r Bodens/Erde herangezogen. Eher steht das „schöne, schwarze, stein- und pflanzenteilfreie Aussehen“ im Vordergrund. Dabei nimmt die Qualität sogar ab, wenn es darum geht diese Kriterien „herzustellen“.

Der/die Boden/Erde soll eine lockerer wasserdurchlässige Struktur haben, die auf den individuellen Anspruch der jeweiligen Pflanze abgestimmt ist. So muss beispielsweise ein/e Boden/Erde für Rasen eine hohen Anteil an Sand beinhalten, um jene Wasserdurchlässigkeit zu gewährleisten, die der Rasen bzw. der einzelne Grashalm braucht, um optimal und unter der zu erwartenden Beanspruchung wachsen zu können.

Jede Pflanze hat ihren individuellen Anspruch an den/die Boden/Erde in dem/r sie gedeihen soll. Umso mehr der Boden den Pflanzenansprüchen entgegen kommt, umso erfolgreicher werden diese Pflanzen wachsen und umso größer ist die Freude daran.

 

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Ing. Herpert Eipeldauer III
Präsident ÖGG