Mutterboden | Grundsätze und Prinzipien der biologischen Landwirtschaft
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Grundsätze und Prinzipien der biologischen Landwirtschaft

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21 Jan Grundsätze und Prinzipien der biologischen Landwirtschaft

1. Bewahren des natürlichen Gleichgewichtes

bio_landwIn der biologischen Landwirtschaft versucht man so wenig wie möglich in das natürliche Gleichgewicht einzugreifen denn die natürlichen Systeme regulieren sich selbst solange sie in Takt sind.

2. Artgerechte Tierhaltung

Es sollten nur so viele Tiere gehalten werden wie auch ernährt werden können. Die Versorgung der Tiere sollte ausschließlich mit den am Hof produzierten Futtermitteln passieren. Dadurch werden hohe Transportkosten vermieden und man ist sein eigener Garant für die Qualität der Futtermittel.

Außerdem sollten den gehaltenen Tieren in einer biologischen Landwirtschaft genügend Flächen, sowohl im Stall als auch im Außenbereich zur Verfügung stehen.

3. Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit

“Bodenfruchtbarkeit ist die Fähigkeit des Bodens, unter Mitwirkung aller ihm innewohnenden (…) Wirkungsfaktoren regelmäßig, gleichmäßig und dauerhaft Frucht zu tragen und dabei seine qualitative und wuantitative Güte zu erhalten.”

-Markus Danner, 2012

Um die Bodenfruchbarkeit zu erhalten muss dem Boden die organische Masse wieder zugeführt werden, die ihm durch die Einte entnommen wird.

4. Nutzung natürlicher Kräfte

Anstatt chemische Düngemittel zu verwenden erzielt man denselben Effekt durch natürliche Mechanismen wie zum Beispiel die Anreicherung des Bodens mit
Stickstoff durch das Anpflanzen von Hülsenfrüchten (Leguminosen) und das Einhalten einer sinnvollen Fruchtfolge

1kg synthetischer N-Dünger = 2kg Erdöl

Durch das Vermeiden von synthetischen Düngemitteln werden auch Ressourcen gespart die sonst für die Produktion der Düngemittel gebraucht werden würden.

Quelle:
BIO AUSTRIA (2012): Einführung in die biologische Landwirtschaft. 14S.